Meine Haltung & Grundwerte
Brücken bauen. Perspektiven verbinden. Menschen stärken. Diese Werte leiten meine Arbeit mit Blind Geglaubt – in Beratung, Bildungsangeboten, Medien, Musik und persönlichen Begegnungen. Hier könnt ihr schnell erkennen, wofür ich stehe und welche Maßstäbe eine Zusammenarbeit mit mir prägen.
Meine Grundwerte auf einen Blick
- Menschenwürde und selbstbestimmte Teilhabe
Jeder Mensch hat eine unverlierbare Würde. Ich setze mich dafür ein, dass Menschen Zugang erhalten, ihre eigene Stimme einbringen und Entscheidungen mitgestalten können. Unterstützung soll Selbstbestimmung stärken und die Wünsche, Fähigkeiten und Grenzen des Gegenübers respektieren. - Klare Haltung gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit
Ich trete gegen Rassismus, Antisemitismus, Fremdenfeindlichkeit und die Abwertung von Menschen aufgrund ihrer tatsächlichen oder zugeschriebenen Herkunft, Hautfarbe, Sprache oder Religion ein. Erfahrungen mit Diskriminierung nehme ich ernst. Gemeinsam möchte ich Wege entwickeln, Vorurteile und ausgrenzende Strukturen zu verändern. - Gleichberechtigung der Geschlechter
Ich setze mich gegen Frauenfeindlichkeit, Sexismus und Benachteiligung aufgrund des Geschlechts oder der Geschlechtsidentität ein. Gleichberechtigung bedeutet für mich faire Chancen, geteilte Verantwortung, Sicherheit und die Möglichkeit, die eigenen Fähigkeiten selbstverständlich einzubringen. - Respekt unabhängig von sexueller Orientierung
Ich stehe gegen die Diskriminierung von Menschen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung und gegen Queerfeindlichkeit. Die Würde und gleichberechtigte Teilhabe eines Menschen sind für mich verbindliche Maßstäbe – in der Gesellschaft, in Organisationen und in der Kirche. - Gegen Behindertenfeindlichkeit und Ableismus
Ich widerspreche der Abwertung und Bevormundung von Menschen mit Behinderung. Meine Arbeit stärkt Selbstvertretung, zugängliche Kommunikation und die Anerkennung unterschiedlicher Fähigkeiten und Wahrnehmungen. Menschen mit Behinderung sollen über ihr Leben und ihre Beteiligung selbst entscheiden können. - Brücken bauen und Gemeinschaft ermöglichen
Ich möchte Menschen mit unterschiedlichen Geschichten, Kulturen, Fähigkeiten und Überzeugungen zusammenbringen. Brücken entstehen durch Begegnung, Zuhören und geteilte Verantwortung. Dabei wahre ich eine klare Grenze gegenüber Menschenfeindlichkeit und der Rechtfertigung von Diskriminierung. - Zum Perspektivwechsel einladen – und selbst bereit sein
Ich lade Menschen ein, vertraute Annahmen zu hinterfragen und andere Lebenswelten kennenzulernen. Diese Einladung gilt ebenso für mich: Ich bin bereit, zuzuhören, meine Einschätzungen zu überprüfen, mich korrigieren zu lassen und dazuzulernen. Ein Perspektivwechsel ist für mich eine gemeinsame Bewegung. - Christlicher Glaube und gelebte Nächstenliebe
Mein christlicher Glaube ist das Fundament meines Handelns und Wirkens. Die Nächstenliebe Jesu motiviert mich, Menschen zugewandt zu begegnen, ihre Würde zu achten und für Gerechtigkeit einzustehen. Diese Haltung soll in meinem Umgang mit Menschen und in konkreten Schritten für Teilhabe spürbar werden. - Interkulturelle und interreligiöse Offenheit
Ich stehe für Begegnung zwischen Kulturen, Religionen und Weltanschauungen. Meine Angebote sind für Menschen unabhängig von ihrem Glauben oder ihrer Weltanschauung offen. Unterschiedliche Überzeugungen dürfen ausgesprochen werden; gegenseitiger Respekt und die Würde aller Beteiligten bilden die gemeinsame Grundlage. - Unterstützen, begleiten und dienen
Ich verstehe mich als Unterstützer und Wegbegleiter. Die Menschen vor Ort kennen ihre Gemeinschaft, ihre Projekte und ihre Ziele; die beteiligten Menschen sind Expertinnen und Experten ihrer eigenen Lebenswirklichkeit. Ich bringe meine Erfahrung und fachliche Perspektive ein und entwickle mit ihnen passende Wege. Dabei arbeite ich zugewandt, konstruktiv und ohne Beschämung. - Erfahrungen ernst nehmen und gemeinsam handlungsfähig werden
Persönliche Erfahrungen mit Ausgrenzung werden in meiner Arbeit gehört und respektiert. Niemand muss eine Verletzung kleinreden, um ins Gespräch zu kommen. Wir klären gemeinsam, was gebraucht wird, wer Verantwortung trägt und welcher erreichbare nächste Schritt Menschen tatsächlich stärkt. - Kirche und Gesellschaft mitgestalten
Ich möchte Kirche und Gesellschaft prägen und verändern und meinen Teil zu einer inklusiven, bunten und vielfältigen Gesellschaft beitragen. Meine Arbeit richtet sich an Schulen, Bildungseinrichtungen, soziale Träger, Vereine, Verbände, Kulturorte, öffentliche Einrichtungen und kirchliche Gemeinschaften. Mein Ziel ist, dass Menschen Verantwortung für ein demokratisches, solidarisches und respektvolles Miteinander übernehmen.
Warum diese Haltung zu meiner Geschichte gehört
Ich bin Johannes Immanuel Schneider: Schwarz und afrobrasilianisch, in Brasilien geboren, als Adoptivkind in Deutschland aufgewachsen und seit meiner Kindheit vollständig blind. Rassismus, behinderungsbedingte Ausgrenzung und Fragen nach Herkunft und Zugehörigkeit begleiten meine Lebensgeschichte. Diese Erfahrungen prägen mein Engagement für Menschen, deren Stimmen übergangen oder deren Fähigkeiten unterschätzt werden.
Mehr zu meinem Weg findet ihr auf der Seite Über Johannes.
Was das für unsere Zusammenarbeit bedeutet
Am Anfang stehen eure Menschen, euer Anliegen und eure Fragen. Ich möchte verstehen, was euch wichtig ist, was bereits gelingt und wo ihr Unterstützung wünscht. Meine Rolle ist, aufmerksam zuzuhören, weitere Perspektiven einzubringen und mit euch Möglichkeiten zu entwickeln. Auch die Erfahrungen von Menschen, die bisher wenig beteiligt sind, sollen dabei Raum bekommen.
Ich komme mit einer Haltung des Dienens und einem ehrlichen Interesse an eurem Kontext. Rückmeldungen sollen euch weiterhelfen und eure Handlungsmöglichkeiten stärken. Wir arbeiten an konkreten Beispielen und vereinbaren Schritte, die zu euren Zielen, Ressourcen und den Menschen vor Ort passen. Fachliche Klarheit und persönliche Wertschätzung gehören für mich zusammen.
Wir müssen nicht in jeder Frage dieselbe Meinung haben. Grundlage unserer Zusammenarbeit ist, dass wir Menschenwürde, Gleichberechtigung und Selbstbestimmung achten. Diskriminierung und menschenfeindliche Abwertung widersprechen diesen Maßstäben.
Wie diese Werte praktisch werden
Mit Inklusionsberatung, Workshops und Fortbildungen, interkulturellen Perspektiven und Teamentwicklung übersetzen wir Haltung in Alltag: verständliche Einladungen, zugängliche Angebote, respektvolle Sprache und Beteiligung mit tatsächlichem Einfluss.
Auch mein Podcast Blind Geglaubt und meine Musik eröffnen Begegnung. Die Ukulele ist meine musikalische Heimat. Ihr heller, warmer Klang steht für mich für Leichtigkeit, Gastfreundschaft und Nähe und lädt zum Zuhören und gemeinsamen Singen ein.
Ihr möchtet mit mir arbeiten? Entdeckt meine Angebote oder erzählt mir über Anfrage & Kontakt von eurer Idee.