Zusammenarbeit und Veränderung
Ihr möchtet offener werden und wisst nicht, wo ihr anfangen sollt? Oder ihr habt schon viel verändert und hört trotzdem, dass Menschen nicht gut teilnehmen können? Beides kann ein sinnvoller Anlass für Inklusionsberatung sein.
Ein Blick von außen hilft besonders dann, wenn er zu euren konkreten Fragen passt.
Eine Situation als Ausgangspunkt
Vielleicht geht es um einen Gottesdienst, ein Gemeindefest oder die Website. Beschreibt zunächst, was Menschen dort tun können sollen und wo Schwierigkeiten auftreten.
So lässt sich klären, welche Fragen ihr selbst beantworten könnt und wo zusätzliche Perspektiven oder Fachkenntnisse gebraucht werden.
Mehr als eine Liste mit Mängeln
Für mich gehört zu Beratung, die vorhandenen Möglichkeiten wahrzunehmen und Veränderungen gemeinsam zu entwickeln. Ein Team braucht Schritte, die im Alltag umgesetzt werden können.
Dabei können eigene Erfahrungen mit Blindheit und Ausgrenzung einen wichtigen Zugang eröffnen. Sie ersetzen nicht jede andere Perspektive. Je nach Aufgabe ist ergänzendes Fachwissen nötig.
Beteiligung von Anfang an
Bezieht Menschen ein, die eure Angebote nutzen oder bisher nicht nutzen können. Fragt nach ihrem Interesse an einer Mitarbeit und vereinbart Umfang und Bedingungen.
Eine Beratung wird tragfähiger, wenn Rückmeldungen nicht nur gesammelt werden. Sie sollten sichtbar in Entscheidungen einfließen.
Mit einer klaren Frage beginnen
Für ein erstes Gespräch könnt ihr vorbereiten: Was soll sich verändern? Wer ist beteiligt? Welcher Zeitraum und welche Ressourcen stehen zur Verfügung?
Dann lässt sich gemeinsam prüfen, ob ein Workshop, ein Inklusions-Check oder eine längerfristige Begleitung sinnvoll ist. Ihr müsst dafür noch keinen fertigen Plan haben.
Ich freue mich über Gemeinden, die bereit sind, genauer hinzuhören und einen nächsten Schritt zu gehen. Veränderung darf mit einer ehrlichen Frage anfangen.
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