Vorträge, persönliche Perspektiven & Workshops

Ich erzähle nicht nur von meinem Weg. Ich mache Mut, den gemeinsamen Weg neu zu sehen – und Menschen dafür zu gewinnen, ihn miteinander zu gehen.

Perspektivwechsel für eine vielfältige Gesellschaft

Meine Vorträge und Gesprächsformate beziehen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und die Verbindung verschiedener Diskriminierungserfahrungen ausdrücklich ein. Als Schwarzer, afrobrasilianischer und blinder Mensch erzähle ich von Herkunft, Zuschreibungen und der Frage, wem Zugehörigkeit und Kompetenz zugetraut werden.

Diese Angebote richten sich auch an Schulen, Volkshochschulen, Vereine, soziale Einrichtungen, Kulturorte und öffentliche Veranstaltungen. Wir können Fragen nach Gleichberechtigung, Geschlecht und sexueller Orientierung aufgreifen und konkrete Verantwortung im eigenen Alltag besprechen. Ich lade zum Perspektivwechsel ein und höre zugleich den Erfahrungen des Publikums zu – bereit, selbst weiterzulernen.

Meine Haltung & Grundwerte kennenlernen

Ein guter Vortrag kann informieren. Ein starkes Gespräch kann berühren. Aber ein wirklich guter gemeinsamer Abend kann etwas in Bewegung bringen: Menschen hören einander anders zu, erkennen sich in einer Geschichte wieder und gehen mit dem Gefühl nach Hause, dass Veränderung möglich ist. Genau dafür stehe ich auf der Bühne, in Gemeinden, Schulen, Teams, Fachtagen und Medienformaten.

Meine Biografie ist von Übergängen geprägt: geboren in Brasilien, als Adoptivkind in Deutschland aufgewachsen, blind, Theologe, Musiker und Medienmacher. Ich kenne die Erfahrung, nicht selbstverständlich dazuzugehören. Und ich kenne die Kraft von Menschen, die nicht auf Abstand bleiben, sondern einander mitnehmen. Deshalb verbinde ich persönliche Geschichte mit einer klaren gesellschaftlichen und theologischen Haltung.

Worum es mir geht

Ich glaube an Gemeinschaften, in denen Menschen nicht erst beweisen müssen, dass sie dazugehören. Mein Glaube prägt diesen Blick: Jeder Mensch trägt unverlierbare Würde. Jesus hat Menschen gesehen, die übersehen wurden, und ihnen Raum, Stimme und Würde gegeben. Diese Haltung übersetze ich in die Fragen unserer Zeit: Wie werden Kirchen glaubwürdig offen? Wie wird Vielfalt in Teams zur Stärke? Wie schaffen wir eine Gesellschaft, die nicht nur über Teilhabe redet, sondern sie ermöglicht?

Was Menschen aus meinen Formaten mitnehmen

  • einen ehrlicheren Blick auf Inklusion, Behinderung und Teilhabe
  • die Erfahrung, dass persönliche Geschichten verbinden können, ohne Unterschiede zu verwischen
  • Mut, Vielfalt nicht als Bedrohung, sondern als Chance für Gemeinschaft zu verstehen
  • Impulse, die im Herzen ankommen und im Alltag konkrete Fragen und Schritte auslösen
  • das Gefühl: Wir müssen nicht perfekt anfangen. Aber wir können gemeinsam anfangen.

Themen, die verbinden

  • Inklusion in Kirche und Gesellschaft: vom guten Willen zur echten Teilhabe
  • Blindheit, Berufung und der Mut, den eigenen Weg zu gehen
  • Vielfalt im Team: Wie aus unterschiedlichen Perspektiven gemeinsame Stärke wird
  • Adoption, Herkunft und die Suche nach Zugehörigkeit
  • Glaube, Krisen und Hoffnung, die nicht oberflächlich bleibt
  • Barrierefreiheit als Frage von Würde, Beziehung und Zukunft

Formate für euren Anlass

  • Keynote oder Vortrag für Kongresse, Fachtage, Schulen und öffentliche Veranstaltungen
  • Predigt oder theologischer Impuls für Gottesdienste, Gemeindeabende und kirchliche Veranstaltungen
  • Workshop und Teamentwicklung für Gruppen, Kollegien und Fortbildungen
  • Gesprächsformat oder Podium für Podcasts, Medien, Panels und Diskussionsrunden

Jedes Format entsteht im Gespräch mit euch. Auf Wunsch kann Musik Teil eines Impulses sein – als gemeinsamer Atemraum, als Ausdruck und als Einladung, das Gehörte nicht nur zu verstehen, sondern nachklingen zu lassen.

Ihr plant einen Aufbruch in eurem Team, eurer Gemeinde oder Organisation? Ich freue mich auf eure Anfrage.

Musik als Teil des gemeinsamen Moments

Auf Wunsch kann Musik nicht nur ein kurzer Teil des Impulses sein, sondern einen ganzen Moment tragen: mit Ukulele, Gitarre, Gesang und akustischen Worship-Elementen. Gerade in kleineren Räumen entstehen so Abende, die Inhalt, Stille, gemeinsames Singen und persönliche Begegnung miteinander verbinden.

Für reine Musikgestaltung in Gottesdiensten, Andachten und kleineren Veranstaltungen gibt es ein eigenes Angebot.

Vom Zuhören zum gemeinsamen Handeln

Meine Vorträge sollen nicht bei einem bewegenden Moment enden. Sie sollen eine Frage in den Raum legen, die Menschen miteinander weiterträgt: Was bedeutet das jetzt für uns? Deshalb verbinde ich persönliche Erfahrungen mit konkreten Perspektiven für Gemeinde, Schule, Team oder Organisation. Das Publikum darf lachen, nachdenken, sich wiederfinden und auch unbequem ehrlich werden – aber es soll nicht mit Schuldgefühlen, sondern mit Hoffnung und Lust auf den nächsten Schritt nach Hause gehen.

Meine Geschichte verbindet Brasilien und Deutschland, Blindheit und öffentliche Stimme, Glaube und gesellschaftliche Verantwortung. Darum spreche ich auch über Herkunft, interkulturelle Identität, Rassismus, Sprache und Zugehörigkeit. Ich zeige, wie vielfältige Erfahrungen uns nicht trennen müssen, sondern zur Grundlage einer stärkeren Gemeinschaft werden können.

Mein Lebensmittelpunkt ist Ostfriesland. Für Vorträge und Workshops bin ich dennoch im gesamten deutschsprachigen Raum ansprechbar. Schreibt bei eurer Anfrage gern, wo ihr seid und was ihr plant; anschließend klären wir gemeinsam, ob ich zu euch komme oder ein digitales Format sinnvoll ist. Formate auf Deutsch, Portugiesisch und Englisch sind je nach Anlass möglich; meine Spanischkenntnisse entwickle ich weiter.

Arbeitsproben & Materialien

Bevor wir miteinander arbeiten, könnt ihr meine Stimme, Haltung und fachlichen Impulse kennenlernen: im Podcast Blind Geglaubt und in meinen frei zugänglichen Leitfäden zu Inklusion, Gottesdienst und digitaler Teilhabe.

Direkt anfragen oder erst einmal kennenlernen?

Erzählt mir, welches Thema euch bewegt, wen ihr erreichen möchtet und welchen Rahmen ihr für euren Vortrag, Workshop oder Impuls plant. Ihr könnt direkt eine Anfrage senden oder einen Termin für ein erstes Gespräch auswählen.

Direkt eine Nachricht senden

Die Nachricht ist der schnelle Weg, wenn ihr schon einen Anlass, ein Thema, einen möglichen Termin oder konkrete Wünsche habt. Schreibt gern alle wichtigen Informationen hinein – ich melde mich persönlich, damit wir die nächsten Schritte gemeinsam klären.


Oder erst einmal ein Gespräch buchen

Ein Erstgespräch passt, wenn euer Konzept noch offen ist oder ihr mich und meine Arbeitsweise erst kennenlernen möchtet. Gemeinsam schauen wir, welches Thema und welches Format für eure Gruppe wirklich weiterführt.

Was ihr mit mir gestalten könnt

Die folgenden Vorschläge geben euch konkrete Anhaltspunkte. Jeder Titel ist ein möglicher Einstieg. Inhalt, Dauer, Sprache, Beteiligung und Tiefe passen wir gemeinsam an eure Menschen und euren Anlass an. Ihr könnt auch mit einer offenen Frage anfragen; ihr müsst kein fertiges Konzept mitbringen.

Zwölf mögliche Themen und Anlässe

Dazugehören und mitgestalten

Für VHS Gemeinden und Öffentlichkeit · Anlass: Gesprächsabend. Blindheit und Herkunft eröffnen die Frage, wie Menschen eingeladen und tatsächlich beteiligt werden. Persönliche Erfahrungen führen zu konkreten Fragen an Gruppen und Organisationen.

Mögliche Beteiligung: Eine Alltagssituation zwischen freundlicher Einladung und echter Mitentscheidung diskutieren. Was daraus entstehen kann: Ein eigener Ansatz für mehr Beteiligung.

Wer gehört auf die Kanzel

Für Gemeinden und kirchliche Werke · Anlass: Fachtag oder Gemeindeabend. Die Frage nach Verkündigung und Verantwortung macht kirchliche Erwartungen an Körper, Herkunft und Kompetenz sichtbar. Der Vortrag verbindet Berufung mit tatsächlichen Zugängen zur Mitarbeit.

Mögliche Beteiligung: An einer fiktiven Aufgabenvergabe prüfen, welche Kompetenz erwartet und wem sie zugetraut wird. Was daraus entstehen kann: Fragen an kirchliche Rollenverteilung.

Selbstbestimmt durch den Alltag

Für Schulen und Bildungsgruppen · Anlass: Projekttag. Persönliche Beispiele zeigen, wie Menschen eigene Entscheidungen treffen und passende Unterstützung benennen. Die Gruppe prüft Erwartungen an Blindheit und Kompetenz.

Mögliche Beteiligung: Eine Unterstützungssituation so verändern, dass die betroffene Person selbst entscheiden kann. Was daraus entstehen kann: Eine respektvolle Form der Unterstützung.

Barrierefreiheit ist eine Frage der Würde

Für Fachtage und Kommunen · Anlass: Öffentlicher Impuls. Der Vortrag verbindet eine konkrete Zugangshürde mit Selbstbestimmung und Verantwortung. Die Leitfrage lautet, welche Entscheidungen Menschen gleichberechtigte Teilnahme ermöglichen.

Mögliche Beteiligung: Eine Hürde einer veränderbaren organisatorischen Entscheidung zuordnen. Was daraus entstehen kann: Eine Frage an die eigene Organisationspraxis.

Schwarz blind adoptiert

Für Erwachsenenbildung und Kulturorte · Anlass: Biografischer Gesprächsabend. Herkunft, Behinderung und Adoption kreuzen sich in meiner Lebensgeschichte. Das Gespräch nimmt Rassismuserfahrungen ernst und zeigt, wie mehrere Zuschreibungen gleichzeitig wirken können.

Mögliche Beteiligung: Eine fiktive Zuschreibung nach ihrer Wirkung und einer respektvollen Alternative untersuchen. Was daraus entstehen kann: Ein differenzierter Blick auf Identität.

Hoffnung im Umgang mit schweren Erfahrungen

Für Kirchliche Einrichtungen und Bildung · Anlass: Themenabend. Glaube und Hoffnung werden mit Krisen und Verletzlichkeit verbunden. Der Vortrag gibt Raum für Klage und fragt nach tragfähigen Beziehungen und konkreten Möglichkeiten.

Mögliche Beteiligung: Zwei Aussagen über Hoffnung auf ihre Wirkung in einer schwierigen Situation prüfen. Was daraus entstehen kann: Eine Sprache der Ermutigung ohne Druck.

Vielfalt braucht geteilte Verantwortung

Für Teams und Verbände · Anlass: Teamtag oder Kongress. Unterschiedliche Erfahrungen wirken erst dann auf Entscheidungen, wenn Menschen zu Wort kommen und Verantwortung übernehmen können. Der Vortrag zeigt konkrete organisatorische Ansatzpunkte.

Mögliche Beteiligung: Eine Teamentscheidung auf Information, Redemöglichkeiten und Einfluss betrachten. Was daraus entstehen kann: Ein Ansatz für wirksame Beteiligung.

Heimat zwischen mehreren Welten

Für Kultur und Partnerschaftsgruppen · Anlass: Interkultureller Abend. Brasilien, Deutschland und meine Verbindung zu Mexiko eröffnen Fragen nach Sprache, Zugehörigkeit und mehreren Heimatbezügen. Persönliche Geschichte bleibt von pauschalen Kultururteilen getrennt.

Mögliche Beteiligung: Eine offene Frage zu Heimat formulieren, die keine Herkunftserklärung verlangt. Was daraus entstehen kann: Ein respektvoller Gesprächszugang.

Digitale Räume mit Zugang und Beteiligung

Für Bildungsanbieter und kirchliche Medien · Anlass: Digitaler Fachtag. Eine digitale Information kann technisch vorhanden und trotzdem schwer zugänglich sein. Der Vortrag verbindet Screenreader-Perspektive mit verständlicher Kommunikation und tatsächlicher Mitwirkung.

Mögliche Beteiligung: Einen digitalen Beitragsweg nach seiner Handlungslogik beschreiben. Was daraus entstehen kann: Eine konkrete Frage an den eigenen digitalen Zugang.

Vom Publikum zur eigenen Stimme

Für Jugendgruppen und Selbsthilfe · Anlass: Ermutigungsabend. Der Vortrag fragt, wie Menschen Interessen zeigen und selbst eine öffentliche Stimme finden können. Persönliche Geschichten werden als Möglichkeit zur Reflexion genutzt, ohne ein Erfolgsmodell vorzuschreiben.

Mögliche Beteiligung: Eine selbst gewählte Frage in einen freiwilligen nächsten Beitrag übersetzen. Was daraus entstehen kann: Ein eigener kleiner Handlungsschritt.

Eine zuhörende Kirche

Für Kirchliche Leitung und Gemeinden · Anlass: Gemeindeentwicklungsauftakt. Der Vortrag behandelt, wie Gemeinden auf Rückmeldungen zu Ausschluss reagieren und welche Wege Menschen zum Mitgestalten erhalten. Theologische Bezüge verbinden sich mit praktischen Beispielen.

Mögliche Beteiligung: Eine Rückmeldung an die Gemeinde aufnehmen und einen nachvollziehbaren Antwortweg entwerfen. Was daraus entstehen kann: Eine Frage an gelebte Gastfreundschaft.

Musik als Gespräch über Zugehörigkeit

Für Gemeinden und Kulturorte · Anlass: Vortrag mit akustischen Übergängen. Der Inhalt verbindet persönliche Geschichte und Teilhabe mit wenigen abgestimmten Musikmomenten. Musik rahmt den Austausch und lässt Raum für unterschiedliche Teilnahmeformen.

Mögliche Beteiligung: Nach einem kurzen Musikmoment einen eigenen Eindruck mit der Leitfrage verbinden. Was daraus entstehen kann: Ein persönlicher Zugang zum Thema.

Wie eine Zusammenarbeit aussehen kann

  • Keynote: 20 bis 30 Minuten — Ein konzentrierter Impuls zum Auftakt einer Veranstaltung.
  • Gesprächsvortrag: 60 bis 90 Minuten — Persönliche Perspektive, Einordnung und Fragen.
  • Vortrag mit Werkstatt: 2 bis 3 Stunden — Impuls und konkrete gemeinsame Weiterarbeit.

Was ihr erwarten könnt

  • Ein auf Zielgruppe und Anlass abgestimmter Vortrag.
  • Eine moderierte Fragerunde im vereinbarten Zeitrahmen.
  • Nach Absprache eine kurze Zusammenfassung der Leitfragen.

Wir klären zuerst eure Leitfrage und den passenden Rahmen. Danach vereinbaren wir, welche Vorbereitung, Materialien, Nachbereitung und Ergebnisse zum konkreten Auftrag gehören. Persönliche Erfahrungen müssen nicht öffentlich erzählt werden; Zuhören und andere zugängliche Beteiligungswege sind möglich.

Biografische Inhalte werden von mir selbst ausgewählt. Das Format enthält keine Vorführung von Blindheit und keine Simulation durch Augenbinden. Umfangreiche Arbeitsmaterialien, Aufzeichnungen und weitere Nutzungsrechte werden ausdrücklich abgestimmt.

Flexibel passend zu eurem Anlass

Ihr könnt mich vor Ort im deutschsprachigen Raum oder für ein geeignetes digitales Format anfragen. Mein Lebensmittelpunkt ist Ostfriesland. Formate auf Deutsch, Portugiesisch und Englisch sind je nach Anlass möglich; meine Spanischkenntnisse entwickle ich weiter. Auch Kombinationen mit Vortrag, Musik, Gespräch oder Beratung sind denkbar.

Es gibt keine starre Preisliste. Auch kleine Gemeinden, Schulen und gemeinnützige Initiativen dürfen ihre Idee mitbringen. Honorar, Fahrtkosten und eine eventuell nötige Übernachtung besprechen wir fair und individuell. Eine Anfrage ist zunächst unverbindlich.

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