RELAUNCH · 1. OKTOBER 2026
Meine Familie in Deutschland ist meine echte und wahre Familie. Meine Adoptiveltern sind meine Eltern; mit ihnen verbinde ich Liebe, Geborgenheit und die Beziehung zwischen Eltern und Kind. Dafür bin ich dankbar und fühle mich ihnen tief verbunden. Meine brasilianische Herkunft ist eine weitere Seite meiner Lebensgeschichte, die auf diesem familiären Zuhause aufbaut.
Eine neue Website. Eine starke Stimme. Mehr Möglichkeiten, etwas zu bewegen.
Mit johannesimmanuel.de startet mein bisher klarster Auftritt für blind geglaubt – der Perspektivwechsel. Ich bin Johannes Immanuel Schneider und arbeite selbstständig als Inklusionsberater, Referent und freier Medienmacher. Im Mittelpunkt steht mein Podcast Blind Geglaubt: mein Hauptprogramm und das Schaufenster meiner Arbeit. Die neue Website verbindet ihn mit Instagram, Inklusionsberatung, Theologie und Musik – persönlich, professionell und mit einem direkten Weg, mich einzuladen.
Blind Geglaubt. Mein Hauptprogramm. Eure erste Begegnung mit meiner Arbeit.
Blind Geglaubt ist mein Hauptprogramm und das wichtigste Schaufenster meiner Arbeit. Im Podcast werden meine Stimme, meine Haltung und meine Art, Menschen anzusprechen, unmittelbar hörbar. Ich verbinde Glauben, Blindheit, Herkunft, gesellschaftliche Fragen und Hoffnung mit persönlichen Geschichten. Wer mich kennenlernen möchte, kann hier anfangen: zuhören, mitdenken und erleben, was ich in einen Vortrag, eine Gemeinde oder ein Gespräch mitbringe.
Auf Instagram unter @blind_geglaubt setzt sich diese Welt mit Podcast-Ausschnitten, Musik und persönlichen Einblicken fort. Podcast und Instagram gehören zusammen: Sie machen meine Arbeit erlebbar und öffnen den Weg zur Begegnung. Ich wünsche mir, dass Menschen beim Hören entdecken: Diese Stimme möchten wir in unsere Gemeinde, zu unserem Fachtag oder in unser Team einladen. Deshalb steht Blind Geglaubt jetzt direkt nach „Start“ in der Menüleiste.
Jetzt mehr erfahren: Blind Geglaubt – Podcast & Instagram
Jetzt auf Instagram entdecken: @blind_geglaubt
Die Haltung hinter dem Relaunch hören
In der Podcastfolge „Website-Relaunch mit Haltung: Wer ich bin, was ich tue und warum“ erzähle ich, wer ich bin, was meine Arbeit ausmacht und warum mir Teilhabe, Glaube und Perspektivwechsel wichtig sind. Dauer: 42 Minuten.
Transkript anzeigen
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00:00 Hallo und herzlich willkommen bei Blind Geglaubt. Der Podcast mit echter Hoffnung, tiefen Impulsen und ehrlicher Ermutigung. Schön, dass du da bist. Ich bin Johannes, Pastor in Ausbildung, blind und hoffe, dass du hier neue Hoffnung und neue Perspektiven findest. Jetzt wünsche ich dir viel Spaß mit der neuen Folge. Alles Gute, Gottes Segen, euer Johannes.
00:54 Hallo und herzlich willkommen bei Blind Geglaubt. Schön, dass du da bist. Heute gibt's zumindest für mich eine ganz besondere Folge, denn es geht mal nicht um ein ganz bestimmtes Thema, was mit meiner Blindheit oder mit meiner Inklusion zu tun hat, sondern es geht in erster Linie um den Relaunch von meiner Website. Wenn du mir folgst und das, was ich so mache, ein bisschen länger schon beobachtet hast, ist dir wahrscheinlich aufgefallen, dass ich ziemlich aktiv bin auf Instagram. Es gibt hier den Podcast, der immer dann auch auf Spotify, Apple Podcasts und YouTube und eigentlich überall da, wo es Podcast gibt, auftaucht. Und dann gibt es meine Website, die kennst du vielleicht unter der Adresse derperspektivwechsel.com. Und diese Website gibt's tatsächlich schon seit ziemlich genau acht Jahren oder fast acht Jahre. Das war so die allererste Medienarbeit, die ich begonnen habe. Und viel ist in diesen acht Jahren passiert. Es hat sich sehr viel in meinem Leben verändert. Persönlich, ausbildungstechnisch, beruflich. Und ja, von Zeit zu Zeit hab ich da dann auch mal immer wieder Sachen verändert und habe Updates sozusagen durchgeführt. Hat
02:27 sich natürlich auch von der Ausrichtung viel bei mir verändert. Am Anfang war der Perspektivwechsel vor allem dazu da, um Texte zu schreiben über mein Leben mit Blindheit und euch alle eben zu einem Perspektivwechsel einzuladen, in dem ich von meinem Leben erzähle und euch die Einladung damit schicke, die Welt auch mal anders wahrzunehmen als das, wie jemand, der vor allem mit den Augen sieht, das wahrscheinlich tun würde. Und mittlerweile ist ja Blind Geglaubt seit etwa anderthalb Jahren am Start. Und da hat sich dann der Fokus schon nochmal sehr verändert. Und auch in diesen anderthalb Jahren, seitdem es Blind Geglaubt gibt, unter anderem wie auch diesem Podcast hier, hat sich eine ganze Menge getan. Und da war es jetzt, glaube ich, einfach für mich an der Zeit, wo ich gemerkt habe oder wo ich mich gefragt habe, passt diese Website so wie sie ist, wie sie im Großen und Ganzen seit acht Jahren schon da ist eigentlich noch zu dem, wer ich bin, was ich mache, was Gott mir aufs Herz gelegt hat und was ich eigentlich auch damit erreichen möchte. Und dann habe ich für mich hin und her überlegt und habe für mich entschieden, es kann und darf gerne ein großes Relaunch geben. Das wird dir, wenn du die Website aufmachst, sofort darauf auffallen, dass die Adresse jetzt nicht mehr der Perspektivwechsel.com ist, sondern johannesimmanuel.de, also Johannes, mein erster Vorname,
04:04 Immanuel, mein zweiter Vorname, Punkt.de, klein und ohne Bindestrich, ohne Komma, einfach Johannes Immanuel zusammengeschrieben.de. Damit ist die Website stärker mit mir als Person verbunden, stärker mit meinem Namen und damit auch stärker mit dem, wofür ich stehen möchte, in Kirche, in Gesellschaft und in all dem, was ich so tue. Was ist aus der Perspektivwechsel.com geworden? Das kannst du immer noch eingeben oder wenn du Fan bist sozusagen und dir die Seite irgendwo als Lesezeichen markiert hast und da steht jetzt noch der Perspektivwechsel.com. Das funktioniert weiter, das ist dann wie eine Rufumleitung am Telefon früher, das wird dann automatisch auf die Website weitergeleitet. Das heißt, wenn du der Perspektivwechsel.com eingibst, dann stehst du nicht vor verschlossenen Türen oder vor einer Fehlermeldung, sondern du wirst dann ganz einfach auf die Website johannesimmanuel.de weitergeleitet. Das ist eine technische Veränderung und auch ein Stück weit was mit Identität vielleicht zu tun hat, vielleicht doch ein bisschen, dass ich mich damit auch stärker präsentiere oder als der Verantwortliche zeigen will für Blind Geglaubt. Blind Geglaubt, der Perspektivwechsel ist
05:35 weiterhin mein Markenname. Blind Geglaubt ist ja vor allem der Teil, wie dieser Podcast hier heißt, alles was auf Instagram passiert, das läuft unter Blind Geglaubt und die Idee von Perspektivwechsel meine Welt zu zeigen, die lebt weiter, deswegen verschwindet der Perspektivwechsel auch nicht völlig, das ist immer noch Teil von meiner Identität und von meiner DNA, aber es verändert sich jedem und deswegen ist die Website jetzt eben johannesimmanuel.de und meine Marke sozusagen Blind Geglaubt, der Perspektivwechsel. Und wenn du dann mal so durch scrollst, hat sich, glaube ich, wirst du feststellen, eine ganze Menge verändert. Inhaltlich und sehr wahrscheinlich auch visuell, das visuelle ist natürlich für mich als blinde Person immer so eine ganz spannende Sache und da will ich gleich zu Beginn auch mal sehr transparent sein. Die Inhalte, die Texte, die Gedanken, meine Haltung und alles was du inhaltlicher für dieser Website findest, das ist zu 100 Prozent Johannes Immanuel Schneider. Dafür bin ich verantwortlich, das kannst du toll finden, ich lade dich gerne ein auf meine Seite zu kommen, dich in meine Gedankenwelt einzudenken und einzutauchen, du darfst mich auch gerne dafür kritisieren.
07:03 Visuell und strukturell habe ich sehr viel mit KI bearbeitet, habe ich mir sehr viel Hilfe von KI geholt, da gibt es ja heutzutage die verschiedensten Anwendungen und tatsächlich ist KI ja ein Thema was sehr kontrovers, zu Recht kontrovers diskutiert wird in unserer Gesellschaft gerade mit vielen Risiken und vielen besorgniserregenden Themen, die da gerade oben aufliegen. Aber gerade für uns blinde Menschen eben auch mit einem enormen Potenzial für ganz viele verschiedene Anwendungen, da komme ich in anderen Podcast-Folgen auch noch mal mehr drauf zu sprechen und eben auch für Website-Gestaltung. Also alles was du an Design findest, an Farben, an Schriftgröße, an Abständen, an Veränderungen, das ist tatsächlich von KI bearbeitet, natürlich in meinen Vorgaben und ich habe KI da schon klare Aufträge gegeben und gehofft, dass KI ein guter Assistent ist, die das macht, was der Chef sagt und nicht einfach eigenständig das Kommando bei Blind Geglaubt und auf meiner Website übernimmt. Genau die Fotos, die du findest, das sind alles echte Fotos von mir, da ist auch nichts mit KI bearbeitet oder so. Aber das ganze Gestalterische, die ganzen Designs, die ganzen Strukturen, die kommen von KI unter meiner
08:37 Anleitung und unter meinen Vorgaben. Wichtig ist mir dabei, dass ihr das wisst, dass das von Anfang an noch transparent ist. Das ist eine Website, die teilweise zumindest auch mit KI Unterstützung erstellt und programmiert wurde und ihr dürft mir natürlich zu dem Punkt und auch zu allem anderen auch Feedback geben. Das war mir auch ganz wichtig und da sind wir auch schon bei einer weiteren Neuerung. Es gibt ganz viele Möglichkeiten, wie ihr mit mir in Interaktion kommen könnt, weil ich gemerkt habe, ich mache relativ viel auf Instagram, ich mache meinen Podcast, aber ich will eigentlich viel mehr mit euch, die ihr das hört, die ihr das leist, die ihr meine Beiträge auf Instagram seht, die ihr mir folgt, in Kontakt sein. Ich will eure Meinungen hören, ich will mit euch auch im Gespräch sein und ja, da darf auf jeden Fall viel mehr Feedback und viel mehr Kommentare kommen. Ich würde mir eigentlich wünschen, dass meine Kommentarspalten voll sind mit Meinungen, mit Fragen, mit Hinterfragen auch von dem. Ihr müsst auch nicht alles toll finden, was ich mache und sage, ihr dürft das auch kritisieren oder Fragen stellen und deswegen gibt es ganz viele Möglichkeiten, wie ihr mit mir in Verbindung treten könnt. Es gibt ganz viele verschiedene Formulare auf meiner Website. Es gibt natürlich ein einfaches Kontaktformular. Es gibt weiterhin auch die Möglichkeit, mir ein WhatsApp zu schreiben.
10:06 Es gibt Seiten unter Kategorien auf meiner Website, wo man gezielte Anfragen stellen kann, Instagrams weiterhin offen. Nutzt das bitte, seid aktiv, sprecht mit mir, lasst uns zum Gespräch sein und da könnt ihr natürlich auch sagen, Herr Johannes ist ja gut gemein mit der KI, aber das geht ja gar nicht, weil die Farbe völlig falsch ist, weil die Kontraste nicht stimmen, weil die Abstände nicht stimmen. All das dürfte ich mir natürlich gerne sagen und dann werde ich versuchen im Rahmen meiner Möglichkeit als blinder Mensch das dann auch umzusetzen. Aber so viel vielleicht mal zum Technischen, warum eigentlich eine neue Website oder streng genommen, das darf man auch sagen, es ist eigentlich die gleiche Seite, wie vorher, sie ist halt nur so umgebaut, dass nicht mehr so wahnsinnig viel von dem, wie sie früher war, zu erkennen ist. Aber es ist rein technisch, für alle Technikfreaks immer noch die gleiche Seite, im Prinzip wie ein Haus, was einmal komplett abgerissen wurde und auf den Grundmauern komplett neu aufgebaut wurde, so könnte man es vielleicht sagen. Aber warum das Ganze, warum muss es jetzt was völlig Neues sein, hätte nicht die alte Website auch noch gereicht und ich glaube, da ist es wichtig, euch ein bisschen mit in das hineinzunehmen, was in den letzten Monaten bei mir passiert ist und wie sich auch die Art, wie ich arbeiten möchte und meine Schwerpunktthemen verändert
11:40 haben. Ich habe ja von September 2025 an in der evangelischen Stadtmission Darmstadt als Pastor in Ausbildung gearbeitet in Rahmen von meinem dualen Theologie-Studium an der evangelischen Hochschule Tabor in Marburg und das war für mich eine sehr prägende und eine sehr besondere und auch eine sehr wertvolle und wichtige Zeit. Aber ihr merkt es vielleicht schon, wenn man in der Vergangenheit redet, es ist nie ein gutes Zeichen, wenn man erwartet, es geht weiter. Tatsächlich ist dieser Lebensabschnitt, diese Lebensphase zum 31. August für mich zu Ende gegangen. Trotz eben dieser positiven Erfahrungen und dieser vielfältigen Erfahrungen vor allem und all dem, was ich da lernen durfte und an dieser Stelle auch möchte ich meinen Dank an die evangelische Stadtmission auch noch mal richten und an alle Menschen, die mich unterstützt und begleitet haben.
12:43 Ich hoffe, der ein oder andere hört mich hier auch zu und kriegt das mit. Es war wirklich eine besondere und eine sehr prägende Zeit und ich bin da wirklich sehr dankbar und ich nehme da sehr viel für mit und es war vor allem einfach auch eine Zeit, wo Gott mir noch mal ganz klar gezeigt hat, was ist meine Berufung, was hat Gott eigentlich auch mit mir vor und wo darf die Reise hingehen und da hat sich eben aus verschiedenen Gründen kristallisiert, dass es sinnvoller ist oder dass mein Weg einfach ab September anders verlaufen wird als ich und wir uns alle das vorgestellt haben. Ich arbeite jetzt nicht mehr in der Stadtmission Darmstadt. Ich bin momentan gerade in der Übergangsphase, was mein Studium angeht, im Moment wieder im sogenannten Präsenzmodus, wobei Präsenzmodus in meiner speziellen Situation heißt, dass ich online studiere und lebe jetzt auch nicht mehr in Darmstadt. Ich habe meine Heimat Hessen, da wo ich aufgewachsen bin, verlassen und darf jetzt im wunderschön Ostfriesland leben. Moin, moin, moinsen an dieser Stelle. Das hat familiäre Gründe, weil meine Eltern mittlerweile auch in Ostfriesland angesiedelt sind und ich einfach gerade die Weite, die Ruhe,
14:14 das Meer, die Brise und alles, was man mit Ostfriesland verbinden kann, gerade sehr schätzt und mir das unglaublich gut tut und starte halt hier von Ostfriesland aus mein neues Leben, studiere gerade online, mache mein Studium weiter und gleichzeitig hat sich auch ergeben, dass ich als Inklusionsberater und Inklusionsexperte für die OnlineKirche der Evangelischen Kirche Mitteldeutschlands im Home Office sozusagen arbeiten darf. Die OnlineKirche ist ein Projekt von der Evangelischen Landeskirche in Mitteldeutschlands, die sich eben ganz bewusst die Aufgabe gemacht haben, Kirche im digitalen Raum spürbar und erlebbar zu machen und eben Räume zu schaffen, wo jeder dazu gehören darf, unabhängig von Herkunft, sexuelle Orientierung, Geschlecht, Hautfarbe und eben auch unabhängig von einer Behinderung und ich freue mich einfach sehr, dass ich da meine Expertise und meine Erfahrung einbringen darf, als Inklusionsberater und mitgestalten darf, wie ein digitaler Raum für Kirche aussehen kann, damit wirklich jeder Mensch sich gesehen, angenommen, gehört und wertgeschätzt fühlt. Und für mich hat sich daraus eben auch ergeben, dass dieses Thema Inklusion sich für mehr Teilhabe, sich für mehr Vielfalt und sich für mehr Barrierefreiheit in Kirche, aber auch in unserer Gesellschaft einzusetzen,
15:50 für mich immer zentraler wird. Tatsächlich war das immer schon was, was mir irgendwie nahelang und wo viele Menschen auch gesagt haben, Mensch, Johannes, mach das doch mal, das ist doch ein Thema, wo du Experte bist, wo du dich mit auskennst, was dich selber auch betrifft und im Grunde genommen mache ich das ja im Prinzip auch schon seit acht Jahren mit meinem Blog Der Perspektivwechsel, vielleicht auf eine andere Art und Weise, wie ich es jetzt mache, aber dieser Kerngedanke, etwas dafür zu tun, dass Inklusion wirklich gelingen und funktionieren kann und dass es wirklich zu einem Miteinander wird, das ist glaube ich schon was, was mich immer sehr prägt und das merke ich, wie das immer mehr an Raum oder Priorität gewinnt. Du hast es vielleicht schon gemerkt, wenn du mehr auf Instagram folgst oder auch in manchen Podcast folgen, dass das Thema Inklusion in Kirche und Gesellschaft viel präsenter geworden ist, dann kann ich dir sagen, ja, das wird auch noch stärker werden, denn mit dieser Website möchte ich mich auch ganz klar als selbständiger und unabhängiger Berater für Inklusion in Kirche und Gesellschaft positionieren und anbieten Kirchen, Gemeinden, Organisationen, Schulen, Verbänden, Vereine, alle, die sich mit dem Thema auseinandersetzen, als Experte und als
17:23 Berater zur Seite zu stehen und gemeinsam einen Blick darauf zu werfen, was können wir konkret in eurer Situation verändern, wie können wir das Thema Inklusion, Teilhabe und Barrierefreiheit stärker in den Fokus nehmen, ich nehme das irgendwie wahr, dass ganz viele Gruppen und Kreise und Verbände und Vereine das unglaublich wichtig finden und total gerne sich da weiter entwickeln wollen, aber vor den gleichen Fragen stellen, ja, wie macht man das, was bedeutet eigentlich Barrierefreiheit, was ist Inklusion und wir haben eigentlich überhaupt keine Ahnung und wir brauchten eigentlich jemanden, der uns da hilft und ja, dann bin ich jetzt hier und sage Herzlich Willkommen, ich bin euer Mann, ihr dürft mich einladen und ich möchte eigentlich genau dieser Ansprechpartner sein, ich möchte mit euch zusammenschauen, was können wir in eurer Situation konkret tun, vielleicht seid ihr eine Kirchengemeinde und ihr merkt, wir möchten uns gern öffnen für Menschen mit Behinderung und möchten die gern einladen, aber wir haben überhaupt keine Ahnung, müssen wir jetzt unser ganzes Kirchengebäude umbauen und das dürfen wir ja gar nicht wegen Denkmalschutz und wie können wir mit Menschen mit Behinderung überhaupt in Kontakt kommen, wie können wir sie ansprechen oder wie können wir unsere Website gestalten, dürfen
18:55 oder können Menschen mit Behinderung überhaupt Internet nutzen, was brauchen sie dann oder ihr seid eine Schule und wollt das Thema Inklusion in der Gesellschaft vorantreiben, da kann ich auch viel erzählen von meinen eigenen Erfahrungen als Inklusionsschüler oder ihr seid eine Organisation und wollt in eurem Team mehr Wert auf Vielfalt, auf Gemeinsamkeiten, auf Unterschied und Inklusion legen, dann dürft ihr mich ansprechen, dann dürft ihr meine Website entdecken, da gibt es ganz viele verschiedene Angebote, die reichen vom einfachen Inklusionskompass, wo ich verschiedene Fragen aufgestellt habe, die einfach, die ihr ganz einfach unverbindlich und ohne richtig und falsch einfach für euch reflektieren könnt, wenn ihr gerade in so einer Phase seid, wo ihr merkt, eigentlich würden wir ja gerne, aber wir haben keine Ahnung, das ist natürlich kein fertiger Inklusionsanleitung, sondern es ist einfach, um gemeinsam sich Gedanken zu machen, womit können wir vielleicht mit dem allerersten Schritt anfangen und wenn dann Interesse besteht, gibt es da dann auch eine von den vielen Kontaktmöglichkeiten, wo ihr direkt mich anfragen könnt, entweder könnt ihr ein Formular ausfüllen oder eine Nachricht schicken oder ihr könnt ein Gesprächstermin mit mir vereinbaren, wo wir uns gezielt zusammensetzen und uns Zeit nehmen, einfach mal zu analysieren und gemeinsam zu überlegen, wie können wir eigentlich gemeinsam anfangen und mir ist auch
20:31 ganz wichtig, wenn ich sage Inklusionsexperte, soll das nicht heißen, ich bin der Experte, ich sage euch was richtig ist und vor allem sage ich euch erstmal was falsch ist und dann seid ihr hinterher so frustriert und deprimiert und lasst es am Ende oder denkt, ihr müsst jetzt die absolute Revolution starten oder was auch immer, ich möchte euch ermutigen mit ganz kleinen Schritten anzufangen und mir ist bewusst, die meisten Barrieren, die wir im Alltag aufbauen, sind nicht aus böse Absicht oder weil Menschen, weil Menschen diskriminiert werden sollen, bewusst oder weil sich irgendwo eine Kirchengemeinde überlegt, ach, Menschen mit Behinderung, wen können wir mal ganz besonders ärgern heute, deswegen bauen wir mal die Stufen in unserem Gebäude so schlecht, dass alle Menschen drüber stolpern und das Rollstuhlfahrer nicht reinkommen und wir haben keine Blindenschrifttexte, damit sich blinde Menschen ganz besonders ärgern, so ist natürlich nicht die Realität, das ist mir auch bewusst und mir geht es in meiner Arbeit auch gar nicht darum, euch zu sagen, was macht ihr falsch und was muss besser werden, sondern zu überlegen, was läuft denn eigentlich schon gut, was sind eure Ressourcen, wo seid ihr schon stark und wie können wir auf dem, was ihr schon macht in eurem Alltag, in eurer Kirchengemeinde, in eurer Schule, in eurem Verein, wie können wir das gezielt umdenken und weiterentwickeln, dass es noch mehr Menschen in den Blick nimmt und da geht es
22:07 dann vor allem auch viel mehr um eine Haltung zu gewinnen. Wie fange ich eigentlich an, Menschen mitzudenken, mitzusehen, mit einzuladen. Ich kann Erfahrungen erzählen von Orten, die waren auf der technischen und infrastrukturellen Seite perfekt für blinde Menschen und Menschen mit Behinderung eingerichtet und aufgebaut und trotzdem habe ich mich unfassbar verloren und ausgeschlossen gefühlt und ich war in Orten, die waren wirklich die, also im Sinne von da hat nun wirklich das Gefühl gehabt, da hat sich der Architekt des Hauses wirklich Gedanken gemacht, wie kann man das Haus und die ganze Einrichtung möglichst kompliziert und verwirrend aufbauen und trotzdem habe ich mich gesehen und wertgeschätzt und angenommen gefühlt, einfach weil die Menschen, die da waren, denen das wichtig war, ein Fokus darauf zu legen, dass jeder gesehen und angenommen und wertgeschätzt fühlt. Das heißt, Barrierefreiheit und Inklusion bedeutet nicht automatisch bauliche Projekte gleich als erstes umzusetzen. Es kann ein sinnvoller und manchmal auch ein notwendiger Schritt sein im Rahmen der Möglichkeiten, die man dann eben auch hat oder eben auch nicht hat oder nur eingeschränkt hat, aber das ist eigentlich gar nicht das Entscheidende, sondern eine Haltung und für mich persönlich spielt eben dann auch mein christlicher Glaube und mein Theologiestudium,
23:40 eine entscheidende Rolle, nämlich, dass jeder Mensch unfassbar wertvoll und einzigartig ist und eine Würde besitzt, die er nicht verlieren kann, eine Würde, die ihm Gott verliehen hat, die ihm Gott gegeben hat und egal, was passiert, egal wie die Umstände sind, diese Würde können wir nicht verlieren und den Gedanken dann weitergeführt, wenn irgendjemand nicht kommen kann zu unseren Veranstaltungen in unsere Häuser und unsere Gruppen auf unsere Webseiten, diese Haltung zu verlieren, dann fehlt jemand, dann sind wir nicht vollständig, dann ist unsere Gruppe und so wie uns Gott zusammengestellt hat, nicht vollständig, dann fehlt ein Puzzleteil und egal wie groß das Puzzle ist, ob es aus 10, aus 100 oder aus 1000 oder 10.000 Teilen besteht, wenn nur ein Puzzleteil fehlt, ist das ganze Mosaik unvollständig.
24:40 Und das ist mir besonders wichtig, diese Haltung und diese Werte zu vermitteln und dann eben gemeinsam zu schauen, wie können wir ganz langsam in kleinen Schritten anfangen und ich sehe mich persönlich als ermutiger, als Brückenbauer und ermutiger, euch zu ermutigen, uns alle zu ermutigen an einer Gesellschaft zu arbeiten, in der Vielfalt und Gleichberechtigung und miteinander größer und stärker ist als Ausgrenzung und ja, wo Menschen dann nicht mitgedacht werden. Und um das auf verschiedensten Wegen anzugehen, habe ich eben schon mal Eingangs erwähnt, gibt es ganz viele verschiedene Angebote von, es gibt einen kurzen Inklusionskompass, da könnt ihr einfach auf der Website mal ein bisschen schauen, es gibt die Möglichkeit, dass ich zu euch komme und Vorträge anbiete, Workshops können wir gestalten, es gibt die Möglichkeit, dass ich, wenn ihr in der Kirchengemeinde seid, eine Predigt mache, wenn ihr eine Schule seid, kann ich vorbeikommen, wir können mit Schulklassen arbeiten, ich kann von meinem Weg als Inklusionsschüler erzählen, ich kann Wege aufzeigen, was auch als Mensch mit Behinderung möglich ist, ich kann gezielt
26:10 Angebote für Lehrkräfte und die Schulleitung und Schulverwaltung organisieren, ich kann Angebote entwickeln für ja, für Ermutigung, wenn es gerade irgendwie schwierig ist für dich ganz persönlich in Einzelgesprächen oder auch als Gruppe, als Organisation, aus einer Erfahrung erzählen, wie ich mit Krisen umgegangen bin, wie mein Glaube mir hilft, wie man Resilienz aufbaut, genau und da gibt es ganz viele Möglichkeiten, das findest du alles, wenn du auf die Website gehst, johannesimmanuel.de, um den Namen nochmal immer mal wieder hier einstreuen zu lassen und dann die Menüleiste aufrufst, da findest du die ganzen Links zu den Angeboten und immer auch direkt die Möglichkeit anzufragen, Kontaktformular auszufüllen oder eben auch ein Erstgespräch zu buchen, genau und dann gibt es noch ein paar andere Sachen, das ist so der Hauptbereich, dieser Inklusionsberater, Experte-Teil, dass ich eben selbstständig und unabhängig arbeite, also ich arbeite natürlich gerade im Rahmen für die OnlineKirche, auch eben als selbstständiger und unabhängiger Inklusions-Experte und Berater und habe mein Theologie-Studium, aber darüber hinaus bin ich jetzt nicht beauftragt von irgendeinem Verein, von irgendeiner
27:44 Organisation, ich bin selbstständig und unabhängig, das ist insofern vor allem wichtig, ich habe meine Prinzipien und meine Werte und meine Ideen und meine Gedanken, die man nachlesen kann und denen fühle ich mich verpflichtet und in erster Linie fühle ich mich dann euch auch verpflichtet. Wenn ihr mich einladet, seid ihr die Experten für eure Situation und das geht mir nicht darum, dann irgendeine Agenda oder irgendeine Ideologie oder irgendein Programm von irgendeiner Organisation bei euch durchzudrücken, sondern die Kombination aus dem, was ich mitbringe und dem, was ihr euch vornehmt und was euch wichtig ist und den Menschen, mit denen ihr vor Ort zu tun habt, die ihr einladen wollt, auf die ihr zugehen wollt, für die ihr die Experten seid. Die kenne ich natürlich nicht und die darf ich dann vielleicht im Rahmen unserer Zusammenarbeit kennenlernen, aber die Experten für die Menschen und für eure, euer Umfeld, das seid ihr und ich kann damit meiner Perspektive reinkommen, aber ich fühle mich komplett dann euch und euren Zielen verpflichtet. Und gleichzeitig, das ist dir wahrscheinlich auch schon aufgefallen, mache ich schon seit längerem auch verstärkt Musik, ich spiel ganz viel Ukulele und auch Gitarre, das sind so die beiden Hauptinstrumente, die ich habe und die mich sehr stark begleiten und da
29:17 gibt es eben auch die Möglichkeit, dass man mich für Musikthemen und Musikveranstaltungen einlädt, ob es jetzt ein Gottesdienst ist oder ob es jetzt irgendwie in der Schule was ist, was mit Musik zu tun hat oder man kann natürlich auch die ganzen Vorträge und Angebote von meiner Website mit musikalischen Elementen untermalen, um dann nochmal eine ganz andere Perspektive reinzukriegen. Wenn du einen Workshop hast und den ganzen Tag irgendwie einen Team-Tag hast, kann man das auch mit musikalischen Elementen untermalen oder verbinden, um einfach auch bisschen andere Elemente als nur strukturierte und strikte Arbeitsatmosphäre herzustellen. Und das, was mir auch sehr wichtig ist, ich finde, es gibt wenig, was so sehr ein verbindendes Element haben kann wie Musik. Also ich finde Inklusion und Barrierefreiheit und Vielfalt ohne Musik zu denken, macht eigentlich fast überhaupt keinen Sinn, weil Musik ist international, Musik verbindet Menschen in unterschiedlichen Kulturen, Kontexten und dass gemeinsam Musik machen, gemeinsam Musik hören, vielleicht gemeinsam zu singen oder man spielt zusammen verschiedene Instrumente und kommt da einfach, schafft da einfach Begegnungsräume, das glaube ich hat unfassbar viel Wert und hat
30:52 unfassbar viele Möglichkeiten für Inklusion, für eine vielfältige Gesellschaft und ihr wisst das, ich bin in Brasilien geboren, meine Freundin ist Mexikanerin, das sind zwei Kulturen, wo Musik eine unfassbar hohe Stellenwert hat und eben auch dieses gemeinsame Musik machen. Also nicht nur jeder sitzt halt in seinem Zimmer und macht seine Solo-Projekte, gibt es natürlich in den Ländern auch, aber dieses gemeinsame Musikmachen, Samba zum Beispiel, ist ein Musikgenre, was ohne Gemeinschaft und ohne mehrere Menschen kommen zusammen, stellen sich in Kreis, singen, tanzen, klatschen, machen Musik zusammen, gar nicht das wäre, was es heute ist oder in Mexiko Mariachi und davon bin ich sehr geprägt von diesen lateinamerikanischen Musikgenres und auch dem, ja, der musikalischen Identität oder der musikalischen Mentalität aus diesen lateinamerikanischen Ländern und das möchte ich eben auch mit in meine Arbeit reinbringen, das möchte ich gerne, wenn ihr mögt, auch zu euch bringen. Und dann sind noch ein paar Projekte gerade im Aufbau, ein Projekt möchte ich hier noch mal ein bisschen erwähnen, da wird es dann auch demnächst noch Podcast folgen zu geben, ich habe es jetzt mal die Klangfotografie genannt, das ist ein Projekt, wo ich, das ist
32:29 im Prinzip die perfekte Mischung aus dem, was vor acht Jahren mit der Perspektivwechsel gestartet ist, das was sich dann mit Blind Geglaubt jetzt weiterentwickelt hat und eben der musikalischen Seite, von der ich eben gesprochen habe. Klangfotografie bedeutet, ich möchte ganz bewusst mit bestimmten Aufnahme-Equipments und Ausrüstung, die ich mir nach und nach anschaffe, Atmosphäre und Räume und Momente aufnehmen, wie ich sie als blinder Mensch wahrnehme. Also zum Beispiel, ich stehe in Ostfriesland am Strand, ich höre rechts von mir das Meer, ich höre links über mir eine Möwe, die schreit, links hinter mir sprechen Menschen, vor mir macht vielleicht gerade jemand Musik. Diesen Moment möchte ich akustisch, räumlich in sozusagen 3D aufzeichnen und möchte daraus dann mit eigener Musik sie unterlegen und oder mit Gedanken, Impulsen aufsprechen. Das kann dann sein, ihr hört dann eine Atmosphäre, zum Beispiel von unserem Strand, von dem ich gerade gesprochen habe. Dann kommt im Hintergrund ganz leicht, so dass es die Strandatmosphäre nicht verdeckt, eine gespielte Ukulele und ein kurzer Gedanke, das kann ein Impuls sein, ein Bibelvers oder einfach was mir gerade in dem Moment, in dem ich diese Aufnahme gemacht habe, durch den Kopf geht und was ich mit euch teilen will. Und gleichzeitig eben,
34:04 wenn man sich jetzt vorstellt, ich besuche Sophie, meine Freundin in Mexiko, in Mexiko City und ich stehe da auf einem Marktplatz und ich will diesen Marktplatz so aufnehmen, so wie ihr sehenden vielleicht ein Foto machen würdet, würde ich eine akustische, räumliche Aufnahme machen und ihr könnt dann so euch das anhören, wie ich als blinder Mensch meine Welt wahrnehme und vielleicht ein bisschen eintauchen, wie nehme ich als blinder Mensch wahr und ein bisschen von meiner Perspektive einnehmen und wahrnehmen und vielleicht hilft es ja auch, die Welt ein bisschen anders wahrzunehmen, also offen zu werden, dass es eben die Perspektive gibt, die ich habe auf die Welt und die auch gut ist und die auch völlig berechtigt ist, aber man kann eben die Welt auch zum Beispiel nicht nur visuell, sondern akustisch wahrnehmen und das ist gerade im Aufbau, das entsteht gerade, da nehme ich euch auch in den nächsten kommenden Wochen in dieses entstehende Projekt mit rein und es dauert noch ein bisschen bis dann die ersten Klangfotografien wirklich verfügbar sind, da braucht man dann entsprechendes Equipment und ich muss mich da auch erstmal ein bisschen einarbeiten, aber von Zeit zu Zeit entstehen da mehr und mehr 3D Klangfotografien und das schon mal als kleiner Spoiler Hinweis, es wird auf jeden Fall so sein, wenn ihr die mit Kopfhörern euch anhört, dann wird das glaube
35:39 ich erst richtig genial, weil dann kriegt ihr richtig diese Räumlichkeit in die Aufnahme, dann hört ihr wirklich, dass das Meer von links kommt, die Möwe von rechts oben und nehmt diesen Raum wirklich ungefähr so wahr, ganz eins zu eins kann man das hier nie mit keiner Technik aber ungefähr so wahr, wie ich es wahrnehmen würde oder wahrgenommen habe in dem Moment, wo diese Aufnahme entstanden ist. Ein anderes Projekt, um das auch noch mal ganz kurz anzutiesern, was auch gerade im Entstehen ist, das nennt sich Tropical Worship, da geht es ein bisschen darum meine Leidenschaft für Musik, meine Vorliebe für brasilianische und mexikanische Rhythmen und hawaiianische Rhythmen durch die Ukulele auch mit christlicher Musik zu verbinden. Ich finde es gibt wahnsinnig tolle christliche Lieder, sowohl alte Klassiker aus der Gesangbuch von den Kirchen bis hin zu richtigen neuen modernen Songs, die wie moderne Pop Songs, wie wir sie erst in Charts kennen, aufbereitet sind oder auch Samba in christlicher Musik oder mariachi mexikanische Musik. Was ein bisschen fehlt, ist, finde ich, ukulele Worship oder verstärkt eben Worship Musik nicht nur westlich popmäßig zu arrangieren, sondern eben
37:17 auch verstärkt lateinamerikanische Rhythmen reinzubringen. Und dem möchte ich mich in nächster Zeit verstärkt widmen und dann auch Aufnahmen machen mit Ukulele, mit Gitarre, mit Percussion. Bossa Nova ist ein Rhythmus, die ich sehr liebe und ich arbeite gerade daran, den einen oder anderen christlichen Song in Bossa Nova zu arrangieren. Selbst komponierte Songs wird es auch von Zeit zu Zeit geben. Das ist in Aufbau, das entwickelt sich auch, findet ihr aber auch alle Informationen auf der Website. Jetzt habe ich viel geredet, was ist neu, warum ist es neu, aber die wichtigste Sache ist, dass alles funktioniert nicht ohne dich, funktioniert nicht ohne euch. Wenn niemand sich diese Website anschaut, wenn niemand mich bucht, wenn mich niemand einlädt, dann ist es natürlich sehr traurig, aber dann können diese Ideen, die ich auf dieser Website formuliert habe und dieses Bild von einer inklusiven und barrierefreien Gesellschaft zumindest mit mir als Person nicht weitergedacht werden. Und meine ganze Arbeit lebt davon, dass ihr mich einladet in eure Kirchengemeinde, in eure Schule, in eure Organisation, zu euren
38:47 Verbänden, zu euren Veranstaltungen und da die absolute herzlichere und wärmlichste Einladung für euch. Wärmste Einladung. Wärmlich gibt es glaube ich nicht. Vielleicht sollte ich ein Projekt noch entwickeln, irgendwie neue deutsche Sprache à la Goethe zu entwickeln. Nee, die wärmste Einladung einfach für euch, wenn ihr mich einladen wollt, nehmt das wahr, sprecht mich an, ihr findet die Kontaktformulare auf meiner Website, ihr könnt mir auf Instagram schreiben auf WhatsApp. Ich würde mich freuen, wenn du vielleicht gerade meine Podcastfolge hörst und vielleicht auch schon mehr von mir gehört hast und wir uns dann irgendwann persönlich bei dir vor Ort sehen, da wo du bist, wo du arbeitest, wo du dich einbringst und wir gemeinsam unsere Gesellschaft ein Stück bunter, ein Stück vielfältiger, ein Stück wärmer und ein Stück herzlicher machen und ein Stück mehr von dem abbilden können, wie Gott uns und unsere Gesellschaft sieht. Deswegen sprecht mich an, ladet mich ein und vielleicht wenn du selber denkst, ich hab jetzt gerade keinen Kontext, aber ich kenne jemanden, eine Organisation, Verein, eine Gruppe, für die das interessant sein kann. Teilt meine Website, erzählt von mir, bringt mich ins Gespräch, teilt das in euer Netzwerken.
40:15 Meine Arbeit fängt gerade erst an als selbständiger unabhängiger Berater und ich lebe natürlich sehr von eurer Mund-zu-Mund-Propaganda. Ich hoffe natürlich, dass das, was ich tu, empfehlenswert ist. Und auch sonst, wenn ihr mich jetzt nicht gerade irgendwo einladen könnt oder wollt, ist das natürlich auch okay. Ich freue mich auch sehr über Kommentare, über Nachrichten, über Mails, über Likes auf Instagram. Es hilft tatsächlich, sehr Beiträge auf Instagram zu liken. Ihr kennt das, der Algorithmus von Instagram, der ist ein bisschen undurchsichtig, aber es ist auf jeden Fall so wie stärker ein Beitrag, Aufmerksamkeit und Reaktionen kriegt es so stärker, wird er auch anderen Leuten gezeigt und desto höher sind natürlich auch meine Chancen gesehen zu werden und desto höher sind dann auch die Chancen, dass ich mich einbringen darf in diese Gesellschaft, da wo ihr seid, für Teilhabe, für Inklusion und für Barrierefreiheit. Lasst auch gerne eine Bewertung auf Spotify, auf Apple Podcasts, da für den Podcast, da gibt es auch die Möglichkeit, zu kommentieren und zu schreiben. Ich würde mich sehr freuen, von euch zu hören und vielleicht euch auch schon sehr bald, da wo ihr seid, zu treffen.
41:38 Alles Gute, Gottes Segen, bis zur nächsten Folge. Euer Johannes bleibt behütet.
41:46 Dieser Podcast ist ein Teil von yeet, dem evangelischen Contentnetzwerk. Das war Blind Geglaubt, der Podcast mit echter Hoffnung, tiefen Impulsen und ehrlicher Ermutigung. Ich hoffe, die Folge hat dir gefallen. Wenn du noch mehr möchtest, du kannst mir auch auf Instagram, WhatsApp oder YouTube folgen. Einfach nach Blind Geglaubt suchen und auf abonnieren klicken. Außerdem veröffentliche ich viele Beiträge auch auf der Website derperspektivwechsel.com. Schau doch einfach mal vorbei. Ganz liebe Grüße und bis zum nächsten Mal. Gottes Segen, dein Johannes.
Selbstständig. Mit klarem Auftrag. Für eure nächste Veränderung.
Ich arbeite selbstständig als Inklusionsberater, Referent und freier Medienmacher. Das bedeutet: Ihr könnt mich direkt für eure Gemeinde, eure Einrichtung, euer Team oder eure Veranstaltung beauftragen. Ich entwickle meine Angebote eigenverantwortlich und bringe Beratung, theologische Perspektiven, persönliche Geschichten und kreative Formate zusammen. Ziel, Umfang und Honorar vereinbaren wir passend zu eurem Anliegen.
Jetzt mehr erfahren: Angebote & Zusammenarbeit
Menschen mitdenken. Würde ernst nehmen. Zugehörigkeit gestalten.
Inklusion beginnt für mich dort, wo Menschen selbstverständlich dazugehören und mitentscheiden können. Zugang, verständliche Informationen und barrierefreie Technik schaffen wichtige Voraussetzungen. Entscheidend ist auch, ob eine Stimme gehört wird, eine Erfahrung Gewicht bekommt und Verantwortung geteilt werden kann. Deshalb schaue ich auf die Menschen ebenso aufmerksam wie auf die Strukturen.
Mein Glaube prägt diese Arbeit: Jeder Mensch trägt unverlierbare Würde. Meine Erfahrungen mit Blindheit, Herkunft und Ausgrenzung geben dieser Überzeugung eine persönliche Tiefe. Ich möchte Gemeinschaften stärken, die Unterschiedlichkeit ernst nehmen und daraus neue Möglichkeiten entwickeln. Dafür verbinde ich klare Fragen mit Zuhören, fachlicher Reflexion und Schritten, die im Alltag umsetzbar sind.
Jetzt mehr erfahren: Der Perspektivwechsel
Neu gestaltet. Klar geführt.
Die neue Website zeigt schneller, was ich tue, wofür ich stehe und wie wir zusammenarbeiten können. Dafür habe ich die Startseite neu aufgebaut, die Inhalte neu geordnet und die Menüleiste vollständig überarbeitet. Start, Blind Geglaubt, Angebote, Über Johannes, Projekte, Wissen & Medien, Mitmachen und Kontakt führen jetzt durch klar erkennbare Bereiche. So kannst du gezielt nach einer Beratung suchen, meine Geschichte kennenlernen oder bei einer Podcastfolge bleiben.
Die Angebote haben eigene Seiten mit konkreten Einsatzmöglichkeiten bekommen; eine unverbindliche Buchungsanfrage führt direkt zur Zusammenarbeit. Podcast, Klangfotografien und Musik sind als eigenständige Projekte sichtbar, während Leitfäden und Arbeitsproben im Wissensbereich gebündelt sind. Persönliche Fotos mit Alternativtexten geben dem Auftritt mehr Nähe; Fragen und Gesprächstermine eröffnen direkte Wege zur Begegnung. All das verfolgt einen klaren Zweck: Orientierung schaffen, meine Arbeit greifbar machen und den nächsten Schritt erleichtern.
Jetzt mehr erfahren: Die neue Startseite
Inklusionsberatung. Aus Haltung wird Handlung.
Als Inklusionsberater unterstütze ich euch dabei, herauszufinden, wo Menschen ausgeschlossen werden und was sich konkret verändern kann. Das betrifft eine Website ebenso wie einen Gottesdienst, die Sprache einer Organisation oder die Beteiligung im Team. Wir klären, wer bisher fehlt, welche Hürden bestehen und welche Schritte zuerst Wirkung entfalten können. So bekommt der Wunsch nach Offenheit eine Richtung, mit der ihr arbeiten könnt.
In der Beratung verbinden wir konkrete Beobachtungen mit eurer Erfahrung und entwickeln daraus Prioritäten. Ein zugänglicherer Gottesdienst, verständlichere Informationen oder eine bessere Beteiligung im Team können daraus entstehen. Der Inklusionskompass bietet mit fünf Fragen zu Zugang, Raum, Sprache, Mitgestaltung und Haltung einen unmittelbaren Einstieg.
Jetzt mehr erfahren: Inklusionsberatung
Jetzt mehr erfahren: Der Inklusionskompass
Vorträge & Workshops. Eine Stimme, die etwas bewegt.
Ein Vortrag mit mir gibt großen Fragen ein menschliches Gesicht. Ich verbinde persönliche Geschichte, theologische Tiefe und gesellschaftliche Perspektiven zu Impulsen, die berühren und weiterdenken lassen. Im Workshop wird daraus gemeinsames Arbeiten an Sprache, Zugehörigkeit und Zusammenarbeit – mit Raum für eure Erfahrungen und Ideen. Wer mich für einen Fachtag, Gemeindeabend oder ein Team einlädt, gewinnt eine Stimme, die ein Thema verständlich macht und Menschen für den nächsten Schritt begeistern möchte.
Jetzt mehr erfahren: Vorträge & Workshops

Ermutigung. Mehr Raum für neue Möglichkeiten.
Manche Situationen brauchen Zeit zum Sortieren und einen Menschen, der mitdenkt. Meine Perspektivarbeit verbindet Erfahrungen mit Krisen, Ausgrenzung, Glauben und Veränderung mit Ermutigung auf Augenhöhe. Für Einzelpersonen, Gruppen und Teams, die neue Möglichkeiten entdecken und ihren nächsten Schritt finden möchten.
Jetzt mehr erfahren: Ermutigung & Perspektivarbeit
Über Johannes. Erfahrung mit einer eigenen Handschrift.
Blind, in Brasilien geboren und als Adoptivkind in Deutschland aufgewachsen: Meine Geschichte schärft meinen Blick auf Zugehörigkeit. Heute lebe ich in Ostfriesland und arbeite im gesamten deutschsprachigen Raum; Deutsch, Portugiesisch und Englisch gehören zu meinen Arbeitssprachen. Ich studiere Theologie, Sozialraum und Innovation an der Evangelischen Hochschule Tabor und arbeite als Inklusionsberater für die OnlineKirche der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland, wo digitale Barrierefreiheit und inklusive Kommunikation zentrale Themen meiner Arbeit sind. Die vertiefte Seite „Über Johannes“ zeigt, wie meine Biografie, mein Glaube und meine interkulturellen Erfahrungen diese Arbeit prägen.
Jetzt mehr erfahren: Über Johannes Immanuel Schneider

Klangfotografien. Meine Welt hören. Gottes Schöpfung neu entdecken.
Klangfotografien & Atmosphären ist mein eigenes Kunstprojekt im Aufbau. Es wächst aus meiner Leidenschaft, anderen Menschen zu zeigen, wie ich meine Welt als blinder Mensch wahrnehme. Ich möchte Gottes wundervolle und einzigartige Schöpfung auf meine Art erfahrbar machen: im Meeresrauschen, in Stimmen und Schritten, im Hall einer Kirche und in den leisen Details eines Ortes. Diese Klänge erzählen von Schönheit, Leben und der Wirklichkeit, in der ich mich bewege.
Ich verbinde Musik, Geräusche, Klangkulissen und Atmosphäre zu hörbaren Bildern und akustischen Geschichten. Meine Wahrnehmung gibt diesen Stücken ihre eigene Perspektive – und lädt euch ein, euch auf eine andere Art des Entdeckens einzulassen. Hinhören. Staunen. Einen Moment lang meine Welt betreten. Die ersten Arbeiten entstehen Schritt für Schritt; hier könnt ihr die Entwicklung des Projekts begleiten.
Jetzt mehr erfahren: Klangfotografien & Atmosphären
Musik. Hoffnung bekommt Klang.
Ukulele, Gitarre und Gesang verbinden akustischen Worship, Pop und brasilianisch-lateinamerikanische Klangfarben. Ich gestalte Gottesdienste, Andachten und kleinere Veranstaltungen mit Musik, die Nähe schafft und zum Mitsingen einlädt. Mit Tropical Worship wächst ein eigenes Musikprojekt zwischen meiner brasilianischen Herkunft und der Weite des Meeres. Musikgestaltung könnt ihr bereits anfragen; Tropical Worship entwickelt sich Schritt für Schritt.
Jetzt mehr erfahren: Musikgestaltung & Worship
Jetzt mehr erfahren: Tropical Worship

Wissen & Medien. Tiefe, die zugänglich wird.
Leitfäden, Praxis-Checklisten, Podcastfolgen und Predigt-Ausschnitte machen meine Arbeit greifbar. Materialien wie „O.F.F.E.N.“, „Gottesdienst ohne Barrieren“ und „Websites ohne Barrieren“ verbinden Überzeugungen mit konkreter Praxis. Für Redaktionen bündelt der Pressebereich mein Profil, meine Themen und den direkten Kontakt. Ein fundierter Eindruck für alle, die mit mir arbeiten, mich einladen oder ein Gespräch anfragen möchten.
Jetzt mehr erfahren: Wissen & Publikationen
Jetzt mehr erfahren: Presse & Medien
Mitmachen. Deine Perspektive gehört dazu.
Diese Website öffnet Raum für Begegnung. Mit „Frage an Johannes“ kannst du deine Fragen, Erfahrungen und Ideen einbringen. Für einen persönlichen Austausch lässt sich direkt ein Gesprächstermin vereinbaren. So wird aus Interesse ein Gespräch – und vielleicht eine gemeinsame Idee.
Jetzt mehr erfahren: Frage an Johannes
Jetzt mehr erfahren: Persönlichen Gesprächstermin buchen
Ein neuer Weg. Eine klare Berufung.
Zum 31. August ist meine Tätigkeit als Pastor in Ausbildung bei der Evangelischen Stadtmission Darmstadt zu Ende gegangen. Ich bin dankbar für die Begegnungen, Erfahrungen und den Weg, den ich dort gehen durfte. Die Zeit hat mich geprägt und mir Gelegenheit gegeben, Glauben, Gemeinde und meine eigene Berufung in der Praxis weiter kennenzulernen. Was ich dort gelernt und erlebt habe, nehme ich mit.
In den letzten Monaten habe ich aus verschiedenen Gründen zunehmend erkannt, dass mein weiterer Weg anders verlaufen würde, als ich ihn zunächst vor mir gesehen hatte. Dabei ist in mir die Überzeugung gewachsen, dass Gott etwas Neues für mich vorbereitet hat. Mein theologischer Weg geht weiter; mit meiner selbstständigen Arbeit bekommt dieser Aufbruch jetzt eine klare Form. Die neue Website macht sichtbar, wie ich Beratung, Verkündigung, Medien und Musik zusammenführen und Menschen damit begleiten möchte.
Jetzt mehr erfahren: Erfahrung, Haltung & Zusammenarbeit
Meine Ideen. Meine Haltung. Meine Verantwortung.
Die Themen, Erfahrungen und Schwerpunkte dieser Website stammen von mir; meine eigenen Texte und Werke sind mein geistiges Eigentum. Für Gestaltung, technische Umsetzung und Textüberarbeitung nutze ich KI als Werkzeug. Als blinder VoiceOver-Nutzer kann ich dadurch Aufgaben selbstbestimmter umsetzen, die sonst schwer zugänglich wären. Die inhaltliche und redaktionelle Verantwortung liegt bei mir.
Dein Feedback macht den Auftritt noch stärker.
Ich freue mich über konkrete Rückmeldungen zu Gestaltung, Bildern und Bedienung. Visuelle Eindrücke sind besonders wertvoll, weil ich sie selbst nicht sehen kann; ebenso willkommen sind Erfahrungen mit Screenreader, Tastatur und Smartphone. Meine E-Mail-Adresse: info@johannesimmanuel.de. Ein Link zur betreffenden Seite und eine kurze Beschreibung helfen mir, deine Rückmeldung einzuordnen.
Jetzt mehr erfahren: Anfrage & Kontakt
Jetzt entdecken. Jetzt einladen.
Die neue Website ist der Auftakt für weitere Podcastfolgen, Materialien und Einblicke in meine Musik- und Klangprojekte. Auch ein Newsletter ist geplant; sobald die Anmeldung bereit ist, kündige ich ihn hier an. Schon heute findet ihr klare Angebote, persönliche Einblicke und Arbeitsproben, die meine Handschrift hörbar und lesbar machen.
Ihr möchtet euer Team weiterbringen, Inklusion zum Thema machen oder einen Abend gestalten, der Menschen berührt? Ladet mich ein. Ob Vortrag, Workshop, Beratung, Predigt oder Musik: Gemeinsam entwickeln wir ein Format, das zu eurem Anlass und euren Menschen passt. Eine Geschichte, die nachklingt. Ein Impuls, mit dem etwas beginnt.
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Johannes Immanuel Schneider